Die Pokersprache ist schon etwas Besonderes. Es hat sich über die Jahre etabliert, meist englische bzw. amerikanische Begriffe in der Poker-Fachsprache zu verwenden. Die Gründe dafür liegen wohl in der Herkunft des Spiels und der geschichtlichen Entwicklung der unterschiedlichen Pokervarianten, welche meist in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfanden.
In der Entwicklung eines Pokerspielers vom Amateur zum Profi lernt man so einige Begriffe und Fachausdrücke für Spielsituationen, Starthände und Einzelkarten kennen. Einige wichtige Termini, die ein Anfänger von Beginn an wissen sollte, damit er den Faden und die Lust am Spiel nicht verliert, sind die Folgenden.
Zunächst werden die Mindesteinsätze gesetzt: Small Blind und Big Blind. Anschließend verteilt der Kartengeber, der Dealer, die Karten. Die Karten, die man in der Hand hält, heißen Hole Cards. Es kommt zur Setzrunde, in der die Begriffe Call, Raise und Check eine Rolle spielen. Call heißt, dass der Spieler den Mindesteinsatz mitgeht. Raise heißt, dass er den Mindesteinsatz erhöht. Check heißt, dass man abwartet, was die anderen Spieler machen oder bis die nächste Karte kommt. Es folgt der Flop, die nächsten drei Karten bei der Texas Hold’em Pokervariante. Jetzt wird ein Bet gemacht, das heißt ein Einsatz. Die nächste Karte beim Hold’em Poker ist der Turn und die darauf folgende der River.
Ein weiterer wichtiger Begriff beim No Limit Hold’em Poker ist das All In. Dieser Begriff wird von Pokerspielern gefürchtet, aber auch als taktische Spielvariante verwendet. Es bedeutet einfach nur, dass der Spieler mit allen seinen zur Verfügung stehenden Pokerchips den Einsatz macht. Es gibt noch sehr viele weitere Pokerbegriffe, aber für den Anfang sollten jedem Anfänger diese Begriffe bekannt sein.
